2007

Allgemeine Presseberichte 2007 rund um die Feuerwehr

 

 

Dezember

 

Sieger beim Curlingtunier auf der Meerbuscher Epson Winterwelt
Büderich, 29. Dezember 2007
Gleich zwei Teams - von acht teilnehmenden Mannschaften - stellte die Feuerwehr Meerbusch, Löschzug Büderich beim diesjährigen Curlingtunier (Eisstockschießen) im Rahmer der Meerbuscher Winterwelt.
Das "Team 1" nannte sich „Senior-Feuerwehr“ bestehend aus Udo Millen, Dirk Garten, Florian Ritter und Andreas Brückmann.
"Team 2" nannte sich „Jugend-Feuerwehr“ bestehend aus Christian Müller, Sebastian Wirtz, Sebastian Ritter und Patrick Wirtz.Spiel eins bestritten beide Teams souverän und trafen in der zweiten Runde direkt aufeinander. Hier konnte die „Jugend“ nach einem Rückstand das spannende Spiel mit zehn zu acht beenden und qualifizierte sich damit zum Finale. Auch in diesem packenden Spiel konnte die „Jugendfeuerwehr“ einen Rückstand aufholen und den Titelgewinn für die Feuerwehr Meerbusch holen. Als Gewinn gab es für jeden der vier Mannschaftsmitglieder Hotelgutscheine in einem Holiday Inn Hotel in Leipzig, Essen oder Frankfurt. Einen Verzehrgutschein für jede Mannschaft gab es vom Gastronom Klaus Unterwainig.

 

November

 

Erfolgreiche Teilnahme am Fußbalturnier der Feuerwehr Kaarst
Kaarst, 11 . November 2007

Mit einem respektablen dritten Platz in der Tasche fuhren die Hobby-Kicker des Löschzug Strümp wieder in Richtung Heimat. Zuvor hatten sie am Fußballturnier, das von der Feuerwehr Kaarst organisiert wurde, die Fahne der Feuerwehr Meerbusch untern neun Teams, zusammengesetzt aus mehreren Hilfsorganisationen, hochgehalten.
Der straffe Spielplan sah vier Vorrundenspiele und zwei Finalpaarungen vor. Nachdem es die Mannschaft, bestehend aus zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und einigen jüngeren Herren der aktiven Riege, in der Vorrunde auf den zweiten Platz geschafft hatten, scheiterten sie im Halbfinale nur knapp gegen den übermächtigen Gegner und späteren Turniersieger der Polizei Meerbusch/Kaarst. Im kleinen Finale gegen den LZ Jüchen verdankten die Akteure ihrem Torwart das Erlangen des letztendlich hoch verdienten dritten Platzes.

 

TV-Reportage über den schweren Verkehrsunfall bei Bovert (Dez. 2005)
VOX, 04. November 2007
Schwere Verkehrsunfälle haben oft schicksalhafte Auswirkungen für die Hinterliebenden. Wie aber klären Polizei und Sachverständige die Ursachen solcher Unfälle überhaupt auf? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Beitragsreihe „Die Unfallakte“ innerhalb des VOX-Magazins „auto motor und sport tv“. Am kommenden Sonntag (4. November 2007, 17.00 Uhr bis 18.15 Uhr) arbeitet VOX die Umstände auf, die am 5. Dezember 2005 zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 57 bei Bovert führten. Zur Erinnerung: Der Fahrer eines niederländischen Lkw war in einer Baustelle in den Gegenverkehr geraten und dabei frontal mit einem Bus kollidiert. Unter dem Auflieger des Sattelzuges wurde ein niederländischer Honda begraben. Bei diesem schweren Verkehrsunfall starben insgesamt drei Menschen.

Wer den Bericht noch einmal sehen möchte hat auf der Homepage des Löschzug Osterath (www.feuerwehr-osterath.de) Gelegenheit dazu.

„auto motor und sport tv“ (VOX): Norbert Böwing

 

Oktober

 

24-Stunden-Schwimmen der DLRG
Büderich, 28./29. Oktober 2007
Insgesamt 19 Teilnehmer umfasste die Schwimmgruppe der Feuerwehr Meerbusch beim diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen der DLRG im Büdericher Schwimmbad. Mit dabei waren "alte Hasen" und der ganz junge Nachwuchs. Alle zusammen schwammen eine Strecke 28,5 km.
Nachfolgend die Ergebnisse im Einzelnen:
Vorname
Nachname
geschwommene Kilometer
Michael
Beesen
1.300
Armin
Behrendt
1.300
Jan
Deußen
1.200
Sabine
Kelka
4.750
Josef-Michael
Klören
1.250
Lena
Klören
1.000
Frank
Mohr
1.500
Hans
Niebels
700
Andreas
Piel
1.550
Steffen
Piel
1.250
Angel
Tack
1.300
Peter
Thoelen
1.250
Chantal
Vogt
1.300
Nicolas
Witsch
1.350
Sabine
Zahn
1.700
Svenja
Zahn
1.600
Bernhard
Zahn
1.500

 

Eine GSG-Übung der besonderen Art
Duisburg, 13. Oktober 2007

Der Löschzug Strümp kam dieser Tage in den besonderen Genuss auf dem Übungsareal für GSG-Lagen (Gefährliche Stoffe und Güter) der Berufsfeuerwehr Duisburg trainieren zu dürfen. Eine Gelegenheit, die die CSA-Träger dafür nutzten ihre jährliche Übung unter Vollschutz durchzuführen, die aber auch viele Erkenntnisse und Denkanstöße lieferte, um der Aufgabe als DEKON-P Einheit noch besser gerecht zu werden.

Eine theoretische Unterrichtstunde leitete den Trainingstag ein. Die Erste Übung begann als so genannte "GAMS-Lage". Nach der Einsatzregel "Gefahr erkennen, absperren, Menschenrettung und Spezialkräfte anfordern", wurde die Person unter dem auslaufenden Eisenbahnkesselwagen gerettet und der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt. Im weiteren Verlauf dieser Übungslage brachten drei CSA-Träger ein Dichtkissen an dem Leck des Kesselwagens an und schafften es so, die Undichtigkeit zu schließen.

Nach einer Mittagspause wurde das Augenmerk auf den DEKON-Platz gelegt. An einem speziellen Abrollcontainer für GSG-Übungen wurde eine Leckage an einer Rohrleitung nachgestellt. Auch hier näherte sich wieder ein CSA-Trupp der Gefahrenstellen und ergriffen die geeigneten Maßnahmen zur Lösungen des Problems. Parallele dazu baute die DEKON-Einheit einen Dekontaminationsplatz auf und testete dabei mehrere Varianten für eine optimale Anordnung des "Schwarz-Weiß-Bereiches" und der Kennzeichnung des Platzes. Gerade hierbei entstanden viele Gedankenansätze rund um den Transport, den Aufbau und den Betrieb eines solchen Dekontaminationsplatzes. Gedanken, die mit Sicherheit in der nächsten Zeit zu konkreten Lösungen ausgearbeitet werden.

An dieser Stelle sei noch mal ein herzlicher Dank an die Kollegen der BF Duisburg gerichtet, die den Löschzug Strümp an diesem Tag mit Taten, Material und vielen nützlichen Hinweisen bestens versorgt haben.

 

September

 

Kalli auf gutem Genesungsweg - Résumé eines bewegenden Schicksals
Langst-Kierst, im September 2007
Vor gut drei Jahren wurde bei unserem Feuerwehrkamerad, Schützenbruder, Freund und Bekannten „Kalli“ Leukämie festgestellt. Dies hat uns alle sehr getroffen! Eine für viele weit entfernte Krankheit rückte in erreichbare Nähe. Entsprechend groß war die Bereitschaft zu helfen.

Dies drückte sich in einer großen Hilfsbereitschaft aus. Alle zogen an einem Strang – mit dem Ziel: Wir wollen Kalli helfen! Eine Typisierungsaktion kam ins Rollen mit einer großen Eigendynamik, die alle Vorstellungen von Unterstützung sprengte. Über 80.000€ wurden im Vorfeld gesammelt, um die Aktion finanziell sicher zu stellen. Mehr als 150 Personen halfen am 14. November 2004 mit, den Aktionstag zu einem tollen Erfolg zu bringen. Nahezu 1.500 Personen durchliefen allein an diesem Tage die Stationen, um sich typisieren zu lassen. Zuzüglich anderer kleinerer Aktionen konnten letztlich sogar an die 1.600 Personen neu in der Spenderdatei aufgenommen werden! Dafür sei an dieser Stelle noch mal herzlich allen Helfern und Spendern gedankt!

Kalli hatte Glück – bereits kurz nach der Typisierungsaktion konnte er eine Stammzellspende empfangen. Er erholte sich sehr schnell davon und sprach sogar selbst am darauf folgenden Ehrenabend der Feuerwehr Meerbusch im März 2005 seinen Dank aus!


v.l.: Kalli und
sein Lebensretter Arnd Bednarzik

Leider folgte einen Monat später der Rückfall – eine noch härtere Zeit brach an; für ihn und auch für seine Familie: Mehrere Wochen künstliches Koma, eine noch härtere Chemotherapie und eine erneute Stammzellspende mittels eines speziellen Verfahrens. Er war sich bewusst: Er muss da durch, sonst hat er keine Chance. Und er kam da durch! Er kämpfte – so wie wir Kalli die letzten Jahre kennen gelernt haben. Und er kämpfte auch noch weiter, nachdem der Krebs wieder besiegt war. Denn sein Immunsystem wurde nach dem Rückfall so stark geschwächt, dass es wieder ganz neu aufgebaut werden musste.
Seit einigen Monaten kann er sich wieder ohne Angst vor Infektionen unter Menschen mischen und „mitleben“.

Kalli hat nun nicht mehr die Blutgruppe, die er im Jahre 2004 noch hatte: In ihm steckt ein neues Leben – und dies hat er einem Mann aus Essen zu verdanken: Arnd Bednarzik. Arnd ließ sich bereits im Jahre 1991 bei einer vom Betrieb finanzierten Typisierung in der Spenderdatenbank aufnehmen. Im Herbst 2004 erhielt er die Nachricht, dass seine Stammzellen gebraucht werden. Für ihn gab es keine Sekunde des Überlegens, einer Spende zuzustimmen. Es folgten weitere Untersuchungen und bereits Ende November saß er in der Uni-Klinik Düsseldorf auf dem Arztstuhl: Mittels einer Art „Blutwäsche“ wurden ihm in einem Zeitraum von 5-6 Stunden die Stammzellen aus dem Blut „gefiltert“. In der folgenden Zeit dachte Arnd immer wieder an den Patienten, der seine Stammzellen benötigte: „Hat sein Körper die Stammzellen angenommen?“ „Geht es ihm gut?“ „Wer steckt dahinter – ein Familienvater wie er? Oder sogar ein Kind?“
Als er zur erneuten Spende gebeten wird, ahnte der Familienvater, dass es dem Patienten wohl nicht gut geht. Mit einem mulmigen Gefühl spendet er erneut Stammzellen.

Nach (vorgeschriebener) zweijähriger Anonymität gaben Kalli und Arnd das Signal, dass sie sich gerne kennen lernen möchten. Sie ahnten zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass sie nur rund 40km entfernt leben. Im August dieses Jahres kam es dann zum ersten Treffen – zusammen mit ihren Ehefrauen – in Kaiserswerth. Bewegende Momente zweier Menschen. Es gab viel zu erzählen.
Bei einem zweiten Treffen war man sich schnell einig: Wir wollen mit den Menschen, die geholfen und mitgezittert haben, die Freude teilen! Zeigen, dass man mit der Bereitschaft, Stammzellspender zu werden helfen kann – Leben retten kann!

Presse und Fernsehen berichteten in der vergangenen Woche ausführlich über die Begegnung der Beiden. Die Meerbuscher Bürger atmeten auf: Wir freuen uns, dass es Kalli – trotz der Höhen und vielen Tiefen – wieder gut geht und auf bestem Wege der Genesung ist.

Kallis „Lebensretter“ war bereits vor der Meerbuscher Typisierungsaktion in der Spenderdatenbank. Doch die Aktion hat Früchte getragen: Von den im November 2004 aufgenommen Spendern konnten bereits sieben Personen anderen leukämiekranken Menschen eine neue Chance auf Leben geben!

Aber man darf nicht vergessen: Jeder vierte Leukämiepatient findet noch immer keinen Stammzellspender und muss deshalb sterben. Daher zum Abschluss der Appell: Lassen Sie sich typisieren, bzw. überzeugen Sie andere Menschen, sich typisieren zu lassen. Informationen dazu erhält man beim Hausarzt oder direkt bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH (www.dkms.de).

Wolfgang Parlings, 27.09.2007

 

Feuerwehr gestaltet den Tag der Offenen Türe mit
Böhler Park, 22.09.2007

Wenn die Böhler AG ihre Hallentore für die Öffentlichkeit aufzieht und die Besucher mit einem interessanten Rahmenprogramm anlockt, dann ist die Feuerwehr Meerbusch mit Sicherheit dabei.
An Gleich zwei Stationen auf dem Park wirkte sie aktiv, begleitet von herrlichem Sonnenschein, mit und trug so zum Gelingen des Tags bei.
Die Männer vom Löschzug Büderich begrüßten die Besucher im Eingangsbereich mit einer Präsentation von Fahrzeugen aus vergangenen Zeiten und der Moderne. Ein Informationsstand über Rauchmelder und das Angebot an die Besucher, sich dort von den Profis Tipps aus erster Hand einzuholen fehlte eben so wenig wie die "Großen-Augen-Garantie", wenn der junge Nachwuchs mal in das große Feuerwehrauto klettern durfte.
Auf dem Gelände des Abschleppdiensts Kamp hatten 17 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Ossum-Bösinghoven und Langst-Kierst ihr Lager aufgeschlagen. Unter fachmännischer Anleitung ihrer Betreuer präsentierten sie den Besuchern, was sie in ihrer Nachwuchszeit bereits gelernt hatten. Der Sponsor der Jugendfeuerwehr Meerbusch hatte insgesamt drei Autos zur Verfügung gestellt, die die Jugendlichen, unter den Augen der Gäste, mit hydraulischem Rettungsgerät komplett zerlegen durften.
Als besonderen Höhepunkt überreichte der Vorstand der Böhler Werke der Jugendfeuerwehr Meerbusch einen Scheck über 500 €. Ein Betrag, über den sich die Mädchen und Jungen sehr freuen und der sinnvoll in die Jugendarbeit angelegt wird.

 

August
Vertrauen schweißt zusammen!
Jüchen (Kletter- und Hochseilgarten Schloss Dyck), 19.08.2007
14 Mitglieder des Löschzugs Strümp und sieben Mitarbeiter der Rettungswache der JUH in Meerbusch trafen sich am Sonntag zu einer Übung der ganz besonderen Art. Es wurde nicht, wie sonst üblich, die Zusammenarbeit bei einem Verkehrsunfall oder anderen Einsatzgeschehen geübt. Diesmal standen die Förderung von Teamarbeit, gegenseitigem Vertrauen und Aufgaben meistern auf dem Programm. Im Hochseilgarten von Schloss Dyck in Jüchen hatten alle Rettungskräfte die Gelegenheit, unter fachmännischer Anleitung die unterschiedlichsten Aufgaben in Höhen zwischen einem und rund acht Metern zu überwinden. Dabei gab es stets Gruppen- oder Partneraufgaben.
Zu Anfang galt es in einem Wettkampf in zwei Gruppen mit viel sportlichem Geschick und Teamgeist den Niedrigseilparcour zu meistern. Nur mit gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Absprachen hatten die Teams Erfolg.
Nachdem sich die Teilnehmer an das Gefühl sich fast schon akrobatisch auf Seilen fortzubewegen gewöhnt hatten, galt es, größere und vor allem höhere Aufgaben zu bewältigen. Trotz Sicherung durch Gurte und Leinen, hatte der ein oder andere Feuerwehrmann und Rettungsassistent vor Aufregung ein mulmiges Gefühl. Schließlich sollten die Teilnehmer über ein Seil in acht Meter Höhe balancieren und von einem schwingenden Brett zum anderen hinüberbalancieren. Auf Höhe der Plattformen war Schwindelfreiheit eine Grundvoraussetzung und man merkte den Feuerwehrleuten an, dass sie mit dem Leitersteigen und der großen Höhe nicht allzu viele Probleme hatten. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, versuchte man es beim nächsten Mal mit verbundenen Augen. So war es für die Frauen und Männer auf Höhe der Baumwipfel unabdingbar, sich auf die Kommandos und Tipps der untenstehenden Kameraden zu verlassen.
Während aller Übungen konnte jeder Teilnehmer seine eigenen Grenzen erkennen und überwinden. Hand in Hand kletterten Feuerwehrleute und Rettungsassistenten durch den Niedrig- und Hochseilparcours und hatten dabei sichtlich Spaß. Zufrieden, gut gelaunt und mit jeder Menge frisch aufgetanktem Selbstvertrauen war die gemeinsame Übung des Löschzugs und der Rettungswache nach drei Stunden beendet.

Weitere Informationen unter: www.stiftung-schloss-dyck.de

 

Juli


Bombenentschärfung auf dem alten Ostara Werkgelände
Osterath, 12.07.2007  

Bei den Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Osterather Ostara Werkgelände wurde am Mittwoch gegen 15:45 Uhr ein 250 kg Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Sofort wurden die zuständigen Behörden informiert und der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf zum Fundort alarmiert. Diese entschieden dann (in Zusammenarbeit mit der Stadt Meerbusch), die Fliegerbombe am nächsten Tag an Ort und Stelle zu entschärfen. Daraufhin wurde ein Evakuierungsplan erstellt und in zwei gefährdete Bereiche unterteilt. Im ersten Teil, in einem Radius von 250 Metern, wurden alle Bewohner der Häuser und Wohnungen gebeten, diese während der Entschärfung zu verlassen. Ein Aufenthaltsraum wurde auf der Feuerwache Meerbusch-Osterath eingerichtet. Hier waren auch der zentrale Treffpunkt der eingesetzten Polizei und Feuerwehreinheiten. Die Verpflegung der betroffenen Personen erfolgte durch das Deutsche Rote Kreuz aus Dormagen und Meerbusch. Im zweiten Bereich, einem Radius ab 250 bis 500 Meter, konnten die Bewohner in ihren Häusern bzw. Wohnungen verbleiben, sollten aber Fenster und Türen geschlossen halten. Während des gesamten Einsatzes wurden unter anderem die Deutsche Bahn und die Rheinbahn Strecke und die Straßen im äußeren Radius durch die Polizei gesperrt. Zur Unterstützung wurde auch noch ein Polizei Hubschrauber eingesetzt. Unter Leitung des Ordnungsamtes der Stadt Meerbusch, Herrn Arndt Römmler wurde um 12:12 Uhr mit der Entschärfung der Bombe begonnen. Um 12:52 Uhr gab der zuständige Einsatzleiter des Kampfmittelräumdienstes, Peter van Eck, Entwarnung. Die Fliegerbombe wurde entschärft und die Sperrungen konnten wieder aufgehoben werden.
Die Entschärfung dauerte jedoch etwas länger als geplant. Immer wieder befanden sich Fußgänger und Radfahrer im Gefahrenbereich. Da der Zünder auch noch deformiert war konnte dieser nicht direkt entfernt werden, so der Sprengmeister.
Unter der Leitung von Angelika Mielke Westerlage, der Dezernentin der Stadt Meerbusch, wurde bei der anschließenden Pressekonferenz über die erfolgreiche Entschärfung der Fliegerbombe berichtet. Hier teilte auch der Einsatzleiter der Polizei Reinhard Lenzen mit, dass es aus Sicht der Polizei keine besonderen Vorkommnisse gegeben hat.
 

 

Juni

 

Bericht zum Brückenlauf
Düsseldorf, 26.06.2007  

Die fast gerade frisch gegründete Sportgruppe des LZ Osterath entschloss sich vor ca. 4 Monaten bei dem Düsseldorfer Brückenlauf in der Distanz von 5 km teilzunehmen.
Am Sonntag, dem 24.06. war es dann endlich soweit. Wir starten in einem Team von 7 Leuten. Darunter Klaus Telders, Roman Koller, Sebastian Nakaten, Stefan Hoppe, Christian Schramm, Christoph Schramm und Peter Schramm. So rannten wir, bei idealem Laufwetter in einer starken Kette nach ca. 27 Minuten über die Ziellinie.

 
Bericht und Bilder von Peter Schramm

 

Mai

 

Standesamtliche Trauung von Julia Pflugmacher und Karsten Juchems
Büderich & Lank, 18.05.2007
„Ja“ – das war das entscheidende Wort dieses Tages mit dem sowohl Julia Pflugmacher als auch Karsten Juchems in den Bund der Ehe traten.
Meerbuschs erste Feuerwehrfrau und der stellvertretende Leiter der Lehrrettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe Meerbusch heirateten bei schönem Hochzeitswetter im Büdericher Standesamt. Begleitet von vielen guten Wünschen für die Zukunft rückte auf diesem Wege das eh schon gute Verhältnis zwischen Meerbuscher Feuerwehr und Rettungsdienst noch ein Stück weiter zusammen.

Wir wünschen dem Brautpaar für die Zukunft alles Gute und vor allem drei Dinge...
... dass die Melodien eurer Alarmempfänger so unterschiedlich sind, dass immer der Richtige von euch beiden zum richtigen Einsatz ausrückt,
... dass eure Kinder zum zehnten Geburtstag einen orangefarbenen Helm und eine blaue Uniform geschenkt bekommen,
... dass ihr stets gesund von euren Einsätzen zu eurem Partner zurückkehrt!

 

Feuerwehr Löschzug Lank zu Gast in der Landeshauptstadt !
Lank, 04.05.2007
Glücklich aber erschöpft überschritten heute Mittag alle fünf Mitglieder des Löschzugs Lank nach 42,195 km die Ziellinie. Als Verein "Feuerwehr Löschzug Lank" waren die fünf eisernen Sportler rund vier Stunden zuvor an den Düsseldorfer Rheinterassen gestartet. Ihr Vereinslogo trugen sie auf extra angefertigten Laufshirts über die ganze Distanz hinweg auf ihrem Rücken.

Einen herzlichen Glückwunsch den Teilnehmern. Super Leistung!
 
 
Name Gesamtzeit
Ulli Hannen 04:17:37
Martin Böhm 04:17:37
Patrick Raukes 03:57:49
Mark Schütte 04:17:38
Dierk Ziebell 04:17:38
 
 
Lank, 04.05.2007 - Düsseldorf Marathon 06. Mai 2007
Wie wurden wir Marathonläufer?

Aus einer Bierlaune wurde Ernst! Mit sechs Feuerwehrkameraden fingen wir an, unsere Hirngespinste in die Tat umzusetzen. Ulli Hannen, Martin Böhm, Olaf Gielen, Patrick Raukes, Mark Schütte und Dierk Ziebell waren spontan dabei, auch die Antwort schien einfach: Wir laufen 42,195 km, das war's!

Leider musste Ende des Jahres Olaf Gielen aus gesundheitlichen Gründen das Vorhaben Marathon vorzeitig beenden. (An dieser Stelle Olaf sollst Du wissen, dass wir für Dich am Sonntag mitlaufen und Du jetzt schon unser Sieger bist!)

Am Anfang glaubten wir an ein unüberwindliches Hindernis. Das schaffen wir nie! Beide Antworten sind schlicht falsch: Dem Leichtfertigen sei gesagt, dass Marathon ein umfangreiches und gezieltes Training voraussetzt. Der Zögerliche sollte dagegen wissen, dass im Grunde nur zwei Voraussetzungen erfüllt sein müssen um 42,195 km durchzustehen: Gesundheit und den festen Willen es zu tun!

Also taten wir es und fingen am 15. September 2006 an regelmäßig zu trainieren.

Dies war und ist uns wichtig: Ein ärztlicher Gesundheitsheck ist unerlässlich. Herz, Gefäßsysteme, Lunge und mehr müssen absolut in Takt sein. Marathontraining mag Spaß machen, dennoch muten stundenlange Läufe oder auch mal kurze und härtere Intervalle dem Körper ungemein viel zu! Und das mit dem "festen Willen" sollte man auch nicht unterschätzen. Bevor der Langstreckenläufer das Zieltor passiert und so zum "Finisher" (zum Marathonsieger) wird, haben wir einige male unseren inneren Schweinehund besiegt. Wir haben Müdigkeit, Unlust und Schmerzen vielfach überwunden. Ohne starke Motivation geht das nicht. Wir haben uns hundert Mal gefragt, "Warum in aller Welt tuen wir uns das an?" Und jedes Mal musste die Antwort lauten: "Weil wir es so wollten!"

Die Psyche spielt ein wichtige Rolle. Es macht weiß Gott nicht immer Spaß. Wir mussten an Tagen und zu Stunden raus, an denen wir absolut keine Lust hatten. "Warum tuen wir uns das an?" Dann konnten wir nicht sagen: "Weil es Spaß macht!", dann blieb uns nur noch die totale Entschlossenheit es dennoch zu tun! Auch mit der Gesundheit lässt sich Marathonlaufen nicht begründen. Drei, vier Mal in der Woche eine gemütliche Distanz in gemächlicher Geschwindigkeit zu laufen ist mindestens genauso gesund. Also ein bisschen "irre" sollte man schon sein, um sich das zuzumuten. Und immer schleppt man Zweifel mit sich herum. Zweifel am finalen Erfolg und an der eigenen Leistungsfähigkeit. Nie läuft man im Training auch nur annähernd 40 Kilometer, immer ist man irgendwie müde, oft kneift es hier und schmerzt es da. Wie soll man unter diesen Umständen einen ganzen Marathon schaffen? Wer es wirklich will, der kann und wird es schaffen!

WIR WERDEN ES SCHAFFEN!!!

Danke an alle, die uns in der Vorbereitungszeit unterstützt haben und wir würden uns freuen, den ein oder anderen am Sonntag in der Landeshauptstadt als Zuschauer anzutreffen.

Dierk Ziebell, 04.05.2007

 

März

 

Fördern des Miteinander
Strümp, 02.03.2007 - Workshop der Hilfsorganisationen

Zu einem gemeinsamen Workshop trafen sich am vergangenen Freitag alle Meerbuscher Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Zu den rund 70 Gästen im Gerätehaus des Löschzugs Strümp zählten neben Bürgermeister Dieter Spindler, die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch, der Leiter sowie seine Mitarbeiter des Fachbereich 1 (Sicherheit und Umwelt), die Polizei, der Wachleiter der Lehrrettungswache sowie sein Stellvertreter und weitere Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Leiter der Kreisleitstelle in Neuss und der Geschäftsführer der Wirtschaftbetriebe Meerbusch.
Das Treffen dieser Organisationen hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit an Einsatzstellen und im normalen Arbeitsalltag weiter zu vertiefen und zu optimieren, um den Meerbuscher Bürgern das höchste Maß an Sicherheit zu gewährleisten.
Bürgermeister Dieter Spindler erklärte, dass nur gegenseitiges Verständnis für die Einsatzabläufe und die Arbeit der verschiedenen Einsatzkräfte zu einer wirkungsvollen und gezielten Zusammenarbeit führen kann. So gab die Veranstaltung nicht nur die Möglichkeit, das eigene Arbeitsfeld zu präsentieren, sondern auch die Mitarbeiter und Einsatzkräfte persönlich vorzustellen. Wie wichtig ein gut vernetztes System ist, zeigten die Vorstellungen durch die verantwortlichen Leiter jeder Organisation.
Bei nahezu allen Einsätzen in Meerbusch gibt es Überschneidungen der Arbeitsbereiche durch Rettungsdienst, Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr. Polizeihauptkommissar Wolfgang Titze verdeutlichte dies am Beispiel der Unfallauswertung und Prävention im Straßenverkehr, die in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 1 der Stadt Meerbusch geschieht. Heiko Bechert, Leiter des Fachbereich 1, schilderte, dass seine Mitarbeiter insbesondere bei Einweisungen durch den Rettungsdienst und bei Feuerwehreinsätzen mit den Rettungskräften zusammenarbeiten. Der Leiter der Kreisleitstelle in Neuss, Thomas Dilbens, betonte, dass kürzlich der Orkan „Kyrill“ gezeigt hat, wie wichtig die Kooperation aller Organisationen ist. Solche Großschadenslagen stehen zwar nicht an der Tagesordnung, umso wichtiger ist es aber, diese Extremfälle durch gegenseitigen Austausch und gemeinsame Fortbildungen vorzubereiten. Bei rund 1000 Sturmeinsätzen im Rhein-Kreis Neuss und davon fast 200 Einsätzen allein im Meerbuscher Stadtgebiet durch „Kyrill“, hat die Verständigung zwischen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Stadt sehr gut funktioniert. Ein Indiz dafür, dass die Kommunikation und Fortbildungen zwischen den Hilfsorganisationen auch schon in der Vergangenheit sehr erfolgreich waren. Insbesondere gemeinsame Lehrgänge und Fortbildungen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe führen in Meerbusch im Einsatz-Alltagsgeschehen zu einer schnellen und optimierten Rettung beispielsweise aus verunfallten Fahrzeugen oder bei Wohnungsbränden. Dass die eine Hand weiß, was die andere tut, steht hier mit an erster Stelle. Jürgen Graw, Leiter der Lehrrettungswache Meerbusch, beschrieb in der Vorstellung der Arbeitsbereiche des Rettungsdienstes, dass die Meerbuscher Wache mit ihren Rettungsassistenten gleichzeitig die Sondereinsatzgruppe (SEG) Bio für den Rhein-Kreis Neuss darstellt. Bei der primären Versorgung und dem Transport von hoch-infektiösen Patienten ist eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Kreis Neuss obligatorisch, so Gr
aw. Rainer Scharl von den Wirtschaftbetrieben Meerbusch referierte zum Abschluss der einzelnen Vorstellungen, über Einsatzmaßnahmen bei Gas-Einsätzen. Dass dies aus unterschiedlichen Gründen zwar sehr selten, aber doch ab und an vorkommt, zeigt auch die jährliche Statistik der Feuerwehr Meerbusch. Glücklicherweise kann jedoch meist schnell durch die Kontrolle mit Gas-Messgeräten Entwarnung gegeben werden. Diese Einsätze zeigen, welche Bedeutung auch die Kooperation zwischen Feuerwehr und Wirtschaftbetrieben haben kann.
Herbert Derks, Leiter der Feuerwehr Meerbusch und Initiator des gemeinsamen Workshops, kündigte abschließend an, dass ein solches Treffen zwischen den Behörden und Hilfsorganisationen zukünftig in gleicher oder ähnlicher Form einmal jährlich stattfinden soll. So könne die Kommunikation gepflegt und gefördert werden. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich in persönlichen Gesprächen weiter kennen zu lernen und auszutauschen.

 

Heinz Berrisch erhält Bundesverdienstkreuzes
Lank, 01.03.2007 - Große Auszeichnung für einen großen Mann
Am Donnerstagnachmittag um 15:00 Uhr wurde der ehemalige Leiter der Feuerwehr Meerbusch, Heinz Berrisch, vom 1. stellvertretenden Landrat des Rhein Kreises Neuss Herrn Dr. Klose mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland in der Teloy Mühle in Meerbusch-Lank geehrt.
Neben der Familie waren unter anderem auch der Bürgermeister der Stadt Meerbusch Herr Spindler mit dem Fachbereichsleiter Heiko Bechert, die Wehrleiter des Rhein Kreises Neuss nebst Kreisbrandmeister Reinhard Seebröker und eine Abordnung der Führung der einzelnen Wehren aus Meerbusch der Einladung vom Landrat gefolgt.
Nach einer Ansprache und einem gekürztem Lebenslauf der Feuerwehrkarriere und auch der beruflichen Laufbahn konnte jeder der anwesenden Gäste erkennen, dass bei Heinz Berrisch das „Ehrenamt“ einen ganz hohen Stellenwert genießt. Er fing als „kleiner“ Feuerwehrmann in Meerbusch-Lank an und krönte seine Laufbahn unter anderem mit der Löschzugführung beim Löschzug Lank, später als stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Meerbusch und ins Millennium führte er die Feuerwehr als Leiter der Feuerwehr Meerbusch. Dies alles sollte ihm aber nicht reichen. Die letzten Jahre war Heinz Berrisch stellvertretender Kreisbrandmeister der Rhein Kreises Neuss.
Eine Führungsperson war Heinz Berrisch nicht nur im Feuerwehrwesen. Auch beruflich hat er es weit gebracht. Zum Beispiel war er auch im europäischen Betriebrat tätig und diesbezüglich auch ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht. Am kommenden Freitag wird Heinz Berrisch offiziell in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Meerbusch wechseln. Somit bleibt er weiterhin der Feuerwehr erhalten.

Lesen Sie auch den Pressebericht der NGZ vom 02.03.07 hier


Januar

 

Der Tag nach dem Orkan
Meerbusch, 19.01.2007 - Bürgermeister Dieter Spindler dankte den Feuerwehrleuten
Der Innenminister Dr. Ingo Wolf dankte allen Helfern des Orkans in einem Schreiben, dass nun versendet wurde.
Der vollständige Brief kann über folgenden Link aufgerufen werden: Dankesbrief

Bürgermeister Dieter Spindler schickte am Freitagmorgen ein Dankesschreiben an Stadtbrandmeister Herbert Derks und die Meerbuscher Feuerwehr. "Nicht nur für mich, sondern für alle Meerbuscher ist es gut zu wissen, dass man sich im Ernstfall auf unsere Feuerwehr verlassen kann und Hilfe in jeder Situation gewährleistet ist", schrieb Spindler. Die Einsatzkräfte hätten einmal mehr bewiesen, dass sie bereit sind, unter Einsatz von Gesundheit und Leben für den Nächsten und die Sicherheit in der Stadt einzutreten.
Der vollständige Brief kann über folgenden Link aufgerufen werden: Dankesbrief

Während dessen möchten wir unsere Genesungswünsche nach Lank senden, wo bei einem gestrigen Sturmeinsatz ein Feuerwehrmann verletzt wurde und nun seine Prellungen zu Hause auskuriert. Wie ein Lauffeuer hatte sich die Meldung von dem Unfall unter allen Meerbuscher Einsatzkräften verbreitet. Die Anforderung des Notarztes und eines Rettungswagen zu diesem Unfall erschreckten uns alle sehr. Wir wünschen dir an dieser Stelle, dass du schnell wieder gesund wirst!

Aber auch den Angehörigen des in Tönisvorst tödlich verletzten Feuerwehrmannes gilt unsere große Anteilnahme und unser tiefstes Mitgefühl. Mögen die kommenden Stunden und Tage noch so unendlich schwer auf Ihnen lasten, so wünschen wir ihnen doch die Kraft und den Mut diese schwere Zeit zu durchstehen.
Auf der Internetseite der Feuerwehr Tönisvorst, LZ Vorst, ist ein Kondolenzbuch für den Kameraden Thomas Grumbach eingerichtet, der beim Sturmeinsatz am Donnerstag von einem umstürzenden Baum tödlich getroffen wurde.http://lzvorst.de

Eine Erklärung zur Einsatzstatistik: Bei einer solchen Vielzahl von Einsätzen in einem begrenzten Zeitraum, wird nicht mehr bei der Kategorisierung der Einsätze unterschieden. Dies bedeutet, auch wenn bei einem Einsatz das Eingreifen der Feuerwehr nicht notwendig war, wird dieser nicht als Fehlalarm, sondern als Sturmeinsatz gewertet. Eine Unterscheidung im Nachgang wäre auf Grund der Vielzahl der Einsätze nur mit höchstem Aufwand machbar.