2019

Nächtlicher Kellerbrand schnell gelöscht

Büderich, den 13.11.2019

In der Nacht zum Mittwoch wurden mehrere Löschzüge der Feuerwehr Meerbusch um kurz vor 1.00 Uhr zur Blumenstraße nach Meerbusch Büderich gerufen. Dort hatten sich im Keller des Mehrfamilienhauses mit Leinöl getränkte Lappen in einem Mülleimer selber entzündet. Dem schlechten Schlaf eines Hausbewohners ist es zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Er wurde auf den Brandgeruch aufmerksam und hat die Feuerwehr alarmiert. Die konnte den Brand schnell mit einem Trupp unter Atemschutz in den Kellerräumen ausfindig machen und löschen. Zur Entrauchung des Kellers wurden zwei Hochleistungslüfter eingesetzt.

 

Im Einsatz waren die Löschzüge aus Büderich, Lank und Osterath sowie die Drehleiter der Hauptamtlichen Feuerwache und der Führungsdienst mit 35 Einsatzkräften. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet.

Erwähnenswert ist noch der Umstand, dass im Keller keine Rauchmelder vorhanden waren, die den Brand hätten in der Entstehungsphase erkennen können. Daher nochmals unser Hinweis zu Rauchmeldern.

 

Gerade nachts können bereits kleine Brände zur tödlichen Gefahr für Bewohner und Tiere werden. Denn im Schlaf ist der Geruchssinn des Menschen sehr stark eingeschränkt, so dass ein rechtzeitiges Bemerken des Brandes nachts oft nicht möglich ist. Drei Atemzüge der giften Brandgase können bereits zur Bewusstlosigkeit und dann zum Tod führen. Heimrauchmelder bemerken den Brandrauch frühzeitig und wecken die Bewohner mit einem lauten Warnton auf. Rechtzeitig genug um die Brandräume ins Freie zu verlassen.

 

Eine Empfehlung der Feuerwehr: Käufer sollten beim Erwerb von Heimrauchmeldern auf ein Prüfsigel des TÜV oder vom VdS (Verband der Sachversicherer) erachten. Solche Geräte sind geprüft und für den sicheren Einsatz im Privatbereich zugelassen.

Für alle Fälle – falls es doch passiert

 

  • Ruhe bewahren!
  • Sofort Löschversuch unternehmen und die Feuerwehr alarmieren (Notruf 112).
  • Bei erfolglosem Löschversuch den Raum sofort verlassen und Türen zum Brandraum schließen.
  • Die Feuerwehr an der Grundstückseinfahrt erwarten.